Historie
Es begann mit dem Backhaus
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Eigentlich war die Profession des Initiators die Herstellung leckerer Backwaren, doch Heinz-Josef Antpöhlers Liebe gilt neben dem Gesang auch altem Fachwerk. Da fehlte nur eine Initialzündung, um das Projekt entstehen zu lassen. Die kam während eines Urlaubs mit Ehefrau Johanna sowie Willi und Ingrid Brautmeier 1978 im bayerischen Zwiesel.
Hof Westermeier und Hof Nelling
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Inzwischen war der Wunsch entstanden, das Backhaus mit einem alten Bauernhaus als Wohnhaus zu ergänzen. Ein guter Berater war der Zeitungsverleger Alois Hüser aus Sennestadt (Buschkamp). Errichtet werden sollte das Gebäude als Wohnhaus des Bauherrn. Der entscheidende Tipp kam vom Kreisbauamt Paderborn. Und so erwarb Antpöhler den fast verfallenen Hof Westermeier in Steinhorst.
Die Hirtenkapelle und das Dörrhaus
Historie
Etwas versteckt hinter dem Dorfteich lädt inzwischen als weiteres Kleinod die ökumenische Kapelle zum Verweilen ein. Auch sie hat eine eigene Geschichte. Auf einer Urlaubsreise im Osnabrücker Land entdeckten Heinz-Josef Antpöhler und Tochter Wiltrud auf dem Mühlengelände einen halbverfallenen Mühlstall. Nach dessen Erwerb und nächtlichem Abbau sollte er später in Sudhagen der Tochter als Pferdestall dienen.
Willy und Wilma Antpöhler, geb. Kleibrink
Historie
Ihr Startkapital in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts waren ein Fahrrad und ein "Bauchladen", mit denen Willy Antpöhler als "Reisender" in Kurzwaren die Leute auf dem Land rund um seinen Heimatort Stukenbrock versorgte. Zuvor hatte der gelernte Einzelhandelskaufmann, Jahrgang 1909, dem Windelsbleichener Eisenwerk Schilling die Bücher geführt, aber in Folge der Weltwirtschaftskrise den Job verloren.
Heinz-Josef und Johanna Antpöhler, geb. Köllner
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Fast wäre der Kaufmann Heinz-Josef Antpöhler vom "Gastlichen Dorf" in Sudhagen Sänger geworden. Nach Lehr- und Wanderjahren als Lebensmittelkaufmann in Brakel, Hamburg, Hannover und Uelzen bestand er mit seinem gutturalen Bass und zweijähriger Vorbereitung die Aufnahmeprüfung an der Nordwestdeutschen Musikakademie in Detmold mit Bravour und dem Angebot eines Stipendiums.
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Wiltrud und Peter Antpöhler
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Seit dieser "Verschlankung" des Unternehmens, so im Fachjargon, kann sich die Familie Antpöhler voll auf das Geschäft mit der Anlieferung von Tiefkühlkost an den Endverbraucher konzentrieren, in dem Peter Antpöhler, gelernter Konditor und Diplom-Betriebswirt, als Vertreter der dritten Generation bereits Verantwortung übernommen hat. Verheiratet ist er mit Irina, geb. Biermeyer aus Westenholz. Stolz sind beide auf Sohn Justus und Jakob. Peters Schwester Wiltrud Antpöhler ist als gelernte Hotelfachfrau und studierte Diplomkauffrau jetzt mit Ihrem Freund Herrn Reinhold Schulte im "Gastlichen Dorf" als Geschäftsführer engagiert.